Mit der weiteren Nutzung dieser Website erklären Sie sich mit dem Setzen von Cookies einverstanden. Nähere Informationen
1952Die Wiedereinführung des Welts...
Der Sparefroh in ganz Österrei...1955
Zurück zur Übersicht
19521952
1952
Mit der einzigartigen Sparkassenhalle an der Linzer Promenade wird ein besonders großzügiges, weitschauendes Konzept verwirklicht.

Kategorie: Impulsgeber

Mit der einzigartigen Sparkassenhalle an der Linzer Promenade wurde ein besonders großzügiges, weitschauendes Konzept verwirklicht.

Um den Anforderungen an das immer umfangreiche Sparkassengeschäft zu genügen, wurde nach den Plänen des Architekten Anton Estermann der Innenhof überdacht und zur Schalterhalle umgestaltet.

Das 1892 eröffnete Sparkassengebäude auf der Linzer Promenade war derart gut konzipiert, dass es über ein halbes Jahrhundert lang den wechselnden Nutzungsbedürfnissen entsprach. In seiner Geschichte war es immer wieder auch mehr als nur eine Bank. Während des Ersten Weltkrieges stellte die Sparkasse etwa ihren Realbesitz öffentlichen Zwecken zur Verfügung – darunter auch einen Teil des Stammsitzes an der Promenade. Einzelne Räumlichkeiten wurden damals der von Adalbert Stifter gegründeten k. k. Staatsoberrealschule, heute BRG Fadingerstraße, unentgeltlich überlassen. Den Zweiten Weltkrieg überstand das Gebäude unbeschadet. Im Zuge des Wiederaufbaus nach dem Krieg, der mit einer neuen wirtschaftlichen Euphorie verquickt war, erfuhr das Gebäude erstmals zwischen 1950 und 1952 eine grundlegende Umgestaltung. Es entstand „Europas größter Kassensaal“, wie die Oberösterreichischen Nachrichten euphorisch berichteten.