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1948Marshallplan 1948
Europas modernster Sparkassens...1952
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19521952

Bildcredit: Robert Maybach

1952
Die Wiedereinführung des Weltspartages ist ein voller Erfolg.

Kategorie: Brückenbauer

Heike Langoth, Mitarbeiterin der ersten Kommerzkundenabteilung der Sparkasse OÖ

„Das war damals ein Fest, fast wie Weihnachten. Wir als Mitarbeiter kämpften um jedes Sparbüchel.“

Österreichweit wurden an diesem Tag 2.495 Kunden in den Sparkassen gezählt, sie legten rund 600.000 Schilling ein.

Den jungen Menschen sollten die kleinen Geschenke als Anreiz dienen, regelmäßig die gefüllten Spardosen zur Leerung auf die Bank zu bringen, um das Geld anschließend anzulegen.

Alle österreichischen Banken befanden sich mit Ende des Krieges in einer schwierigen Situation. Im Zuge der Nachwirkungen der Kriegsfinanzierung waren sie lange noch nicht in der Lage, ordnungsgemäß zu bilanzieren. Und die Währungsgesetze der Jahre 1945 bis 1948 hatten jeglichen Sparwillen der Bevölkerung zunichte gemacht – es gab praktisch keine Spareinlagen mehr. Um die Bevölkerung zum Sparen zu motivieren, führten die Sparkassen daher den Weltspartag wieder ein, der 1937 abgeschafft worden war. Sie trugen damit auch entscheidend zum Wirtschaftsaufschwung und zum einsetzenden „Wirtschaftswunder“ bei.

Hugo Stadler, ehemaliger Betriebsratsvorsitzender der Sparkasse OÖ

„Da war so viel los, das können Sie sich gar nicht vorstellen! Die Leute standen in der Schlange bis vor die Türe. Das war unglaublich! Am nächsten Arbeitstag wurde alles an die Nationalbank geliefert, da fuhr ich als Begleitperson mit.“

Wilhelmine Andorfer, ehemalige Leiterin der Filiale in der PlusCity

„Schon um acht Uhr standen die Menschenmassen vor der Kasse – das war schon eine tolle Geschichte und für die Kinder ganz und gar eine Attraktion, als wir kleine Geschenke an sie überreichten.“