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Sparkassen-Feldpost von der Fr...1943
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19421942

Bildcredit: Robert Maybach

1942
Die Sparkasse hält den Stammsitz an der Promenade wegen des Arbeitskräftemangels geschlossen.
Im Jahr 1942 sah sich die Sparkasse für kurze Zeit dazu veranlasst, ihre Pforten schließen. Viele Mitarbeiter kämpften mittlerweile an der Front.

Der mit Fortdauer des Krieges zunehmend starke Mangel an männlichen Mitarbeitern konnte zunächst noch durch den verstärkten Einsatz von Frauen ausgeglichen werden.

Von den 77 männlichen Angestellten an der Promenade waren 1941 bereits 30 zur Wehrmacht eingerückt. Somit war schon zu diesem Zeitpunkt die Zahl der im Betrieb tätigen Männer beinahe gleich hoch wie die der Frauen. Dass Frauen die Arbeit von Männern übernehmen mussten, war für sämtliche Betriebe und Organisationen im Nationalsozialismus üblich. Bereits einige Monate vor Kriegsbeginn, am 23. Juni 1939, hatte Hermann Göring als Beauftragter für den „Vierjahresplan“ durchblicken lassen, mit welchen Anforderungen die deutschen Frauen im Falle eines Krieges zu rechnen hatten: „Die weibliche Arbeitspflicht im Krieg ist von entscheidender Bedeutung.“ Im Zuge der Einberufungen vieler männlicher Mitarbeiter zum Dienst an der Front verwundert daher auch nicht ein Statement des Nachrichtenblattes der Wiener Zentralsparkasse aus dem Jahr 1940: „Es wäre nicht denkbar gewesen, in gleichem Umfange weiter zu arbeiten […], hätten nicht viele Frauen und Mädchen ihren Dienst in der Sparkasse angetreten, um wieder die Reihen zu schließen.“