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Die Mitteleuropäische Zeit MEZ...1893
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18931893

Bildcredit: Sparkasse OÖ

1893
Stilvolle Präsenz an der Promenade.

Kategorie: Brückenbauer

Nach der ersten Unterkunft der Allgemeinen Sparkasse im Landhaus sollte ein Prestigebau der Gründerzeit als neues Zuhause der Sparkasse dienen.

Nach einem Intermezzo an der Spittelwiese wechselte die Sparkasse 1859 in das Haus Promenade 11. An diesem Standort eröffnete sie 1892 einen prestigeträchtigen Neubau, der seither Sitz der Sparkasse OÖ ist.

Im Umfeld der Jahrhundertwende noch als herausragende Sehenswürdigkeit markiert, gilt das heute denkmalgeschützte Gebäude als bedeutendstes Linzer Beispiel einer Baukunst, nach Vorbild der Hoch- und Spätrenaissance. Der Bau wurde von der Oberösterreichischen Baugesellschaft durchgeführt. Deren Direktor Ignaz Scheck war auch für die Pläne verantwortlich, der Architekt Hermann Krackowizer war der Bauleiter. Die Sparkasse war in dieser Zeit bereits so etabliert, dass sie die Baukosten von mehr als 750.000 Gulden – aktuell wären das rund 11 Millionen Euro – fast zur Gänze aus den Gewinnen der Baujahre bestritt. Heute stellt der Bau neben dem Kaufmännischen Vereinshaus das bedeutendste und besterhaltene Beispiel der Neorenaissance in Linz dar. Das Gebäude ist das große Erbe des damaligen Sparkassendirektors Anton Dimmel. Er machte sich besonders als Bauherr verdient, finanzierte doch die Sparkasse in seiner Ära zahlreiche Bauten, die noch heute das Linzer Stadtbild prägen.