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19121912

Bildcredit: Archiv der Stadt Linz

1912
Mit dem „Linzer Fenster“ setzt die Sparkasse OÖ der Stadt ein besonderes Denkmal.

Kategorie: Nahversorger

Das von der Sparkasse finanzierte Fenster am Neuen Dom zeugt von der äußerst engen Verbindung der Sparkassen- und Stadtgeschichte.

Mit der Unterstützung des Baus des Linzer Maria-Empfängnis-Doms (Neuer Dom) schärfte die Sparkasse ihr im Gründungsmanifest angelegtes Profil als kultureller Nahversorger.

1862 fand die Grundsteinlegung statt, die Weihung erfolgte 1924. Das Projekt war damals das größte in ganz Europa und stellte eine technische Meisterleistung dar. Der Bau wurde aus Spenden von Gläubigen und Institutionen finanziert – darunter war auch die Sparkasse. Statt der vom Linzer Bischof erbetenen 8.000 Kronen, die eine Mitwirkung an der Gestaltung der Fenster des Doms ermöglichte, überwies die Sparkasse im Jahr 1912 sogar 10.000 Kronen an die Linzer Diözese. Das Fenster versammelt auf seinen Motiven zentrale kulturhistorische Meilensteine und Persönlichkeiten der Stadt Linz. Auf eindrucksvolle Weise wird Linz als Stätte christlicher Zivilisation, Kaiserstadt und Stadt höfischen Lebens, der Kunst, Wissenschaft und Wohltätigkeit in Szene gesetzt. Die unteren Motive des Fensters zeigen das Wappen der Stadt Linz sowie, gegenüberliegend, jenes der Sparkasse samt Bienenkorb, ein wesentliches Symbolbild der Sparkassenbewegung. Die unermüdlich fleißige Biene steht bildhaft für die Bank als einen Ort, an dem die Bevölkerung ihr erarbeitetes und erspartes Geld anlegen kann, damit es sich vermehrt. Ganz nach dem frühen Sparkassenmotto: „Arbeite, sammle, vermehre“.

Adalbert Stifter

"Wenn nach diesen Plänen diese Kirche erbauet wird, so steht ein Kunstdenkmal von großer Bedeutung da, so ist nicht nur die Stadt und das Land, sondern das ganze deutsche Volk und die ganze gebildete Welt um ein hohes Werk reicher."

Rudolf Hittmair, Bischof von Linz in den Jahren 1905 bis 1909

„Ich bitte Alle, Alle mitzuhelfen, sich zu vereinen in der Vollendung unseres großen heimatlichen Denkmales, des Domes zu Linz, der gerade durch diese Fenster ein strahlendes Denkmal von Oberösterreich – Land und Leuten – werden soll.“