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1908Eine Kleinkinderbewahranstalt ...
Mit dem Linzer Fenster setzt d...1912
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19081908

Bildcredit: Robert Maybach

1908
Der von Maximilian Liebenwein gemalte Fries beleuchtet die Werte der Sparkasse.

Kategorie: Impulsgeber

Das Selbstverständnis als Impulsgeber, Brückenbauer und Nahversorger bildet sich heute noch auf den Wänden des Balzarek-Zimmers ab.

Schon im Jahr 1908 beauftragte das Linzer Institut den Wiener Jugendstil-Maler Maximilian Liebenwein. Er war eng mit dem damaligen Sparkassen-Präsidenten Julius Wimmer befreundet.

Auf Wunsch der Bank entwarf Liebenwein einen besonderen Fries, auf dem die Bank selbst die Hauptrolle einnimmt. Mit dem Medium der Wahl agierte die Sparkasse am Puls der Zeit: Denn der Fries hatte damals als Dekorationsform eine zunehmende Breitenwirkung erlangt. Heute befindet sich das Sparkassen-Fries im „Balzarek-Zimmer“ im Hauptgebäude auf der Promenade. Der Raum wurde einst vom Architekten Mauriz Balzarek, einem Otto Wagner-Schüler, entworfen. Offensichtlich war es als Vorzimmer bzw. Empfangsraum des Sparkassen-Präsidenten Julius Wimmer angedacht. Die damals begonnene Neugestaltung bezog neben der Erneuerung des Wandaufrisses auch das Mobiliar und die gesamte Ausstattung mit Lampen etc. mit ein. Während des Zweiten Weltkriegs wurde der Saal zerstört, der Fries konnte aber gerettet werden. Um 1980 wurde das Jugendstilensemble im Haus der Allgemeinen Sparkasse anhand der noch vorhandenen Pläne Balzareks rekonstruiert und mit den originalen Bildern von Liebenwein versehen. Das Zimmer liegt nun allerdings ein Geschoss höher, direkt über dem ursprünglich genutzten Raum.